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Bittgänge in der Hohen Rhön

Zahlreiche Pilgerinnen und Pilger machten sich trotz des wechselhaften Wetters auf den Weg zu den traditionellen Bittgängen der Pfarreiengemeinschaft Immanuel Hohe Rhön. Gruppen aus Ginolfs und Sondernau pilgerten nach Weisbach und setzten damit ein Zeichen gelebter Gemeinschaft und des Glaubens.  

Am Gedenktag von Pankratius, der auch der Sondernauer Kirchenpatron ist, wallten die Gruppen Richtung Weisbach. Begleitet wurden die Gläubigen dabei von den Musikkapellen ihrer Heimatorte, die den Weg musikalisch umrahmten. Auch die Ministrantinnen und Ministranten unterstützten die Bittgänge engagiert und trugen zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.
In Weisbach kamen die Gruppen schließlich zusammen, wo gemeinsam mit den Weisbacher Musikanten ein Bittgottesdienst gefeiert wurde. Geleitet wurde dieser von Pfarrer Bertram Ziegler, der bereits die Pilgergruppe aus Ginolfs begleitet hatte.
Unter dem Thema „Geeint in der Hoffnung“ stand der Abend ganz im Zeichen des gemeinsamen Unterwegsseins, des Gebets und der Verbundenheit der Gemeinden. Besonders erfreulich war, dass die Tradition der Bittgänge nach mehreren Jahren Pause wieder neu belebt werden konnte.
Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Besucherinnen und Besucher im Pfarrheim Weisbach zu einem gemütlichen Beisammensein. Das Weisbacher Team sorgte dabei für die Verpflegung und eine herzliche Bewirtung.
Die Verantwortlichen zeigten sich dankbar über die große Beteiligung und die spürbare Gemeinschaft, die den Abend geprägt habe.

Text: Julia Hemmert