Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Kleines Dorf mit großer gemeinsamer Kraft: Sondernau richtet den diesjährigen Weltgebetstag in der PG Immanuel aus

Sondernau. Afrikanische Rhythmen und ein schwungvoller, einladender Gesang dringen durch die geöffnete Kirchentür nach draußen, gefolgt von köstlichen Essensgerüchen. Man hatte das Gefühl, als ob die Kirche St. Pankratius in Sondernau für einen Abend in Nigeria stünde.

Frauenpower wohin man schaut

Schon vor dem Gottesdienstbeginn herrschte geschäftiges Treiben in und um die Kirche in Sondernau. Die Gruppe „feingestimmt“ sang sich für den Abend ein. Etliche Sondernauerinnen waren damit beschäftigt Kirchenbänke zu verrücken, die Kirche, zu schmücken, leckere Speisen vorzubereiten und im hinteren Kirchenbereich zu einem Büfett aufzubauen. Denn Sondernau war am vergangenen Freitag der Gastort für den diesjährigen Weltgebetstag in der Pfarreiengemeinschaft Immanuel Hohe Rhön. 

Gemeinsam trägt es sich leichter

„Kommt! Bringt eure Last.“ Unter diesem Motto stand der Weltgebetstag 2026 den Frauen aus Nigeria für Gläubige in über 170 Ländern vorbereitet hatten. Ein Gottesdienst, der auf die Sorgen und Nöte der nigerianischen Frauen aufmerksam machte und die hoffnungsvolle Botschaft der Worte aus dem Matthäusevangelium unterstrich. Wie gut ist es doch, mit seinen Sorgen und Nöten nicht allein zu sein, sondern zu wissen, da ist jemand der mir hilft, der mich trägt. 

Dieses Gemeinschaftsgefühl schafften die Sondernauerinnen mit der gelungenen Veranstaltung zu unterstreichen. Viele Frauen kochten, backten, halfen bei den Vorbereitungen und der Gestaltung des Gottesdienstes. Landestypische Dekoration wurde zusammengesammelt, um einen Hauch von Nigeria in die Rhön zu bringen. Darunter fand sich sogar original nigerianische Schnitzkunst!

Ein Abend inklusive Ohrwurmgarantie


Leicht wurde allen Teilnehmerinnen beim Hören und Singen der wunderbar vorgetragenen Lieder, die eigens für den Gottesdienst kreiert wurden. Die Gruppe „feingestimmt“ verstand es, die nicht immer ganz einfachen Stücke mit viel Gefühl zum Klingen zu bringen und den ein oder anderen Ohrwurm in die Ohren der Besucherinnen zu setzen.

Sondernauer Kirche wird zum Veranstaltungsraum

Die Kirche wurde zum vollumfänglichen Veranstaltungsraum. Nach dem Gottesdienst blieben die gut 70 Besucherinnen gerne zum Essen und Trinken in der Kirche. Ungewöhnlich, aber notwendig, da das Bürgerhaus wegen der anstehenden Wahl bereits als Wahllokal vorbereitet werden musste. Auch wenn die Sondernauerinnen die Verpflegung ursprünglich gerne im Bürgerhaus angeboten hätten, waren sich am Schluss alle einig, dass man mit dieser unkonventionellen Maßnahme einen ausgezeichneten Abend auf die Beine stellen konnte. Die positiven Rückmeldungen der Besucherinnen bestärkten diesen Eindruck noch. Unterstrichen wurde das durch ein großartiges Spendenergebnis von über 500 €. Dies kommt dem Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e. V. zugute, die damit Projekte für Frauen und Mädchen weltweit unterstützen.

Verfasserin: Julia Hemmert, Sondernau