Alle Kinder, die zum erstem Mal dabei waren, bekamen ihr Wallfahrerkreuz überreicht. Ein herzlicher Dank geht an Bruder Korbinian vom Kreuzberg, der diese für die Kinder gestiftet hatte. Ebenso ergeht ein Dankeschön an Pastoralreferent Johannes Krebs, der uns wieder den Wallfahrersegen spendete und wir uns gut gesegnet auf den Weg machen konnten.
Mit dem Lied „Pass auf, kleines Auge, was du siehst“ trafen wir uns am ersten Halt. Alle waren eingeladen, einmal ganz bewusst wahrzunehmen, was sie sehen. Mit geschlossenen Augen durften dann alle zum genauen Hören ihre Ohren schärfen und danach mit ihren Händen Steine ertasten. Diese wurden später zu Mut-Steinen beschriftet.
Beim nächsten Halt am „Jostenbrunnen“ durften sich alle erst einmal stärken. Dann lernten wir den Bartimäus kennen, der erzählte, wie es ihm als blinder Mensch zur Zeit Jesu erging und natürlich von dem aufregenden Tag, als er Jesus begegnete. Er brauchte großen Mut, um Jesus zu rufen. Die Kinder wurden dann gefragt, in welcher Situation sie schon einmal viel Mut gebraucht haben oder wer ihnen Mut gemacht hat.
Das letzte Stück unseres Wallfahrtsweges gingen wir dann gemeinsam betend und singend, bevor wir am Kreuzberg von Bruder Korbinian mit viel Weihwasser traditionell als Wallfahrtsgruppe begrüßt wurden und er uns am Freialtar den besonderen Wallfahrtssegen spendete. Alle waren sichtlich glücklich, gut angekommen zu sein, vor allem auch trocken, nachdem die Wetterprognose nicht so gut gewesen war.
Nach der verdienten Mittagspause im Antoniussaal versammelten sich alle um 14 Uhr zum Gottesdienst in der Kirche. Dort wartete bereits die Walddörfer-Band auf uns, die den Gottesdienst wieder sehr bereicherte mit ihrem schwungvollen Sound. Herzlichen Dank an die Sängerinnen, den jungen Percussionisten, der ganz kurzfristig eingesprungen ist und natürlich an den musikalischen Leiter Adam Broll.
Im Gottesdienst wurde das Evangelium vom blinden Bartimäus vom Team und Bruder Korbinian eindrucksvoll in einem Anspiel verdeutlicht. Jesus heilt Bartimäus und holt ihn so vom Rand der Gesellschaft wieder ins Leben. Bartimäus folgt daraufhin Jesus.
Mit dem passenden Lied dazu vom Katholikentag „Hab Mut, steh auf, du bist gerufen!“ wurden die Kinder ermutigt, auch nach dem Fest der Erstkommunion weiter mit Jesus zu gehen, denn „die Welt braucht deine Arme, deine Hände und dein Herz“.
Mit diesem Auftrag machten sich die Familien dann auf den Nachhauseweg, hoffentlich erfüllt mit neuer Begeisterung für den Glauben und der Vorfreude schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt:
„DU gehst mit – und wir auch!“ – Kreuzbergwallfahrt der Erstkommunionfamilien, dann am 19. September 2027.
Text: Regina Bühner















