Pünktlich um 8:30 Uhr starteten die zwei vollbesetzten Busse in Bischofsheim und Sandberg. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen hatten die Teilnehmer neben großer Vorfreude auch reichlich Wasservorräte im Gepäck – eine Vorsichtsmaßnahme, die sich schnell als absolut notwendig erweisen sollte.
In Würzburg teilte sich die Gruppe am Vormittag auf. Für einen Teil ging es zur Bereitschaftspolizei-Schule in die Zellerau. Unter der Führung einer Polizeibeamtin, eines Auszubildenden und des Polizeiseelsorgers Matthias Zöller schnupperten die Minis echte Polizeiluft. Neben dem Testen der Schutzausrüstung und dem Probesitzen im Streifenwagen stand ein humorvolles Highlight auf dem Programm: Die Beamten demonstrierten den Einsatz von Handschellen praxisnah am eigenen Pfarrer, der den Spaß sichtlich amüsiert mitmachte. Auch der Besuch im großen Hörsaal hinterließ bleibenden Eindruck.
Parallel dazu tauchte die zweite Gruppe in der Schwarzlichtfabrik in eine bunte Welt ein. Beim Indoor-Minigolf unter UV-Licht waren Teamgeist und Geschicklichkeit an den leuchtenden Hindernissen gefragt.
Danach feierte die gesamte Gruppe einen Gottesdienst im geschichtsträchtigen Würzburger Neumünster. Im Anschluss stand die freie Erkundung der Innenstadt auf dem Plan. In Kleingruppen zogen die Jugendlichen zum Shoppen los oder entspannten am Mainufer. Als willkommene Abkühlung spendierte der Pastorale Raum Am Kreuzberg allen ein Eis.
Um 17:30 Uhr traten die erschöpften, aber glücklichen Ausflügler die Heimreise an. Ein herzlicher Dank gilt den Ministrantenverantwortlichen für die fantastische Ministrantenarbeit – vor allem aber den Minis selbst für ihren engagierten Dienst, der ein unverzichtbarer Teil des lebendigen Gemeindelebens ist. Der Tag hat gezeigt, wie stark die Gemeinschaft über Ortsgrenzen hinweg zusammengewachsen ist.
Text: Johannes Krebs












